Lokomotiven (Bausätze)


Ein Exot auf DR-Gleisen - Modell der dieselelektrischen Lok DE1

 

Vorbild:
Die DDR versuchte auch über den Lokomotivbau an Devisen zu kommen. Für diverse Brasilianische Eisenbahngesellschaften wurden Mitte / Ende der 1960er Jahre für 3 unterschiedliche Spurweiten solche dieselelektrischen Loks gebaut.
Diese wurden 1967 / 1968 auf dem Berliner Außenring u.a. auch im regulären Zugbetrieb getestet. Die Lackierung in "werkzeugmaschinengrün" trug ihr übriges zum völlig anderen Erscheinungsbild dieser Loks bei. Somit ist das Modell -zwar örtlich und zeitlich begrenzt- in der (DR)-Epoche 3 einsetzbar.

 

Modell:

Das Modell wird von einem Motor mit 2 großen Schwungmassen über alle 4 Achsen angetrieben, 2 Räder mit Haftreifen. Lichtwechsel rot / weiß, Digitalschnittstelle, Kurzkupplungskulissen. Das filigrane Modell besitzt über 30 freistehende Griffstangen sowie viele separat angesetzte Teile wie Türklinken, Scheibenwischer, Typhone, Kranhaken und Messinggussteile. Superfein durchbrochene Lüftergitter und filigrane Lüfterlamellen runden das optische Erscheinungsbild ab. Zudem ist der Bausatz sehr montagefreundlich aufgebaut, es gibt zahlreiche Justierhilfen und viele Teile werden gesteckt und dann verdeckt verlötet.

Der Bausatz enthält alle Teile zum Bau einer kompletten Lok außer Farben und Kupplungen. Dazu gehören neben der Ätzplatine u.a. die Antriebskomponenten, Drehgestelle (Großserienteile), Beleuchtungskomponenten, Gussteile, Decals usw. Einen sehr ausführliche (20 Seiten) und bebilderte Bauanleitung liegt bei.

 

Der hohe Bausatzpreis kommt u.a. durch teure Zukaufteile zustande. So kosten allein die Großserienteile (Antriebsdrehgestelle, Kardanwellen, Kurzkupplungsdeichseln) ca. 90€. Die Beleuchtungskomponenten (Platinen, 8 LEDs, NEM-Schnittstelle) über 50€. Die Antriebskomponenten (Motor, Schwungmassen) kosten ebenfalls über 50€.

Dreh- und Gussteile, die zahlreichen Kleinteile, Decalherstellung und nicht zuletzt die große Ätzplatine summieren sich beachtlich.

 

Komplettbausatz (DR) Epoche III:   320,00€

Bestellung bitte per E-Mail: info@mu-modellbau.de



in Vorbereitung - Zweikraftlok V16 004

 

Vorbild:

Die Lok wurde 1933 mit der Fabriknummer 2947 von den Siemens-Schuckert-Werken an die DRG geliefert.

Als V16 004 beschriftet fanden Testfahrten beim Bw Anhalter Bahnhof Berlin und der LVA Grunewald statt. Die Testfahrten, vor allem im Rangierbetrieb, liefen erfolgreich, sodass die Lok ab 1937 offiziell in Betrieb genommen wurde. Aufgrund des 2. Weltkrieges wurden jedoch keine weiteren Loks dieser Baureihe beschafft, daher blieb V16 004 ein Einzelstück.

Nach dem Krieg wurde sie beschädigt im Bw Brandenburg aufgefunden, weshalb sie von 1955 – 57 einer Aufarbeitung im RAW Dessau unterzogen wurde. Dabei wurde die Lok auch in A20 090 (Akkulok, 20 = 200PS, Ordnungszahl 090) umbenannt.

Heimat war nun das Tbw Berlin-Karlshorst; zuständig war sie dort für Überführungsfahrten und die Bedienung der Wagenwaschanlage. 1967 wurde die Lackierung dem der Neubaurangierloks (orange) angepasst. 1972 erhielt sie noch eine L2 im RAW Dessau, bei der einige optisch weniger ansprechende Veränderungen an den Vorbauten vorgenommen wurden. Zu diesem Zeitpunkt war die Lok schon an das Betonwerk Berlin-Grünau

verkauft, wo sie die Nummer BWB 25 erhielt. Im Jahre 1976 wurde die Lok ausgemustert.

 

Modell:

Das Modell wird von einem Glockenankermotor mit 2 großen Schwungmassen über 2 Achsen angetrieben. Das filigrane Modell besitzt zahlreiche freistehende Griffstangen sowie viele separat angesetzte Teile wie Türklinken, Scheibenwischer, Kranhaken usw.

Der Bausatz enthält alle Teile zum Bau einer kompletten Lok außer Farben und Kupplungen. Dazu gehören neben der Ätzplatine u.a. die Antriebskomponenten, Gussteile, Decals usw. Einen sehr ausführliche und bebilderte Bauanleitung liegt bei.

 

Komplettbausatz (DRG) Epoche II:   steht noch nicht fest

Komplettbausatz (DR) Epoche III:   steht noch nicht fest

Bestellung bitte per E-Mail: info@mu-modellbau.de